Soto Muka Stove – Genialer Benzinkocher aus Japan

| 18. Juli 2011 | 2 Kommentare

Soto Muka StoveMein persönliches Highlight auf der OutDoor Messe ist der Muka Stove von der Firma Soto. Es handelt sich dabei um einen 160g leichten Benzinkocher, der ein paar nützliche Neuerungen enthält und auf ganzer Linie überzeugt.

Leistung ohne Vorheizen

Einer der größten Vorteile des Soto Muka Stove ist die einfache Bedienung. Im Prinzip ist der Kocher zu bedienen, wie ein gewöhnlicher Gaskocher. Man bringt etwas Druck auf die Flasche, öffnet das Ventil und entzündet den Kocher mit einem geeigneten Feuerzeug oder Feuerstahl usw…

Die Flamme lässt sich danach ganz einfach direkt an der Pumpe regulieren, wobei man sich keine verbrannten Finger holen kann. Ist der Kochvorgang dann abgeschlossen, wird der Schlauch durchlüftet und das Ventil zugedreht. Man kann eigentlich nichts mehr falsch machen. Wer das ganze einmal genau sehen will, dem empfehle ich Folgendes Video: (leider gelöscht)

Die Pumpe

Die Pumpe des Muka Stove ist für mich eigentlich das wichtigste Puzzelstück zum Erfolg dieses Kochers. In ihrer Konstruktion unterscheidet sie sich entschieden von den Pumpen, die man aus dem Hause MSR oder Primus kennt. Als erstes fällt einem wohl das größere Gewinde auf. Dieses ist laut Soto notwendig, da der Kocher mit mehr Druck arbeitet und bietet mehr Komfort, wie ich später noch erläutern werde.

Außerdem enthält die Pumpe eine Druckanzeige, die euch genau sagt, wann der optimale Druck auf der Flasche erreicht ist. Danach entriegelt man durch herausziehen des Regulierrädchens die Pumpe und kann loslegen. Nach Beendigung des Kochvorganges dreht man das Rädchen auf Air und leert so den Schlauch von Benzinresten. Kein lästiges umdrehen der Flasche mehr, beim dem man evtl. den ganzen Kocher umwirft. Einfach drehen und fertig!

Der Verbindungsschlauch wird einfach in die Pumpe eingeklinkt und lässt sich genauso einfach wieder entfernen (siehe Video). Lästiges schrauben mit kalten Fingern entfällt auch hier.

Die Benzinflasche

Anders als die meisten Konkurrenten (MSR, Primus…) benutzt Soto ein eigenes Flaschendesign. Da der Muka Stove mit mehr Druck betrieben wird als seine Konkurrenten braucht auch die Flasche ein größeres und stabileres Gewinde. Dieser Umstand bringt einige Vorteile mit sich. Durch den weiten Flachenhals lässt sich die Flasche und das Gewinde leichter reinigen. Außerdem passt der Tankstutzen problemlos in die Flasche. Somit entfällt ein lästiges Umfüllen oder die Mitnahme eines Trichters. Auch das Einfüllen aus einer Flasche mit gereinigtem Benzin geht hier viel leichter von der Hand. Der einzige Nachteil dieses Systems ist wohl, dass man auf die Flaschen von Soto angewiesen ist und nicht mal eben die MSR-Flasche eines mitreisenden anschließen kann.

Details

  • Leistung: 4650 Watt
  • Brennstoff: Bleifreies oder gereinigtes Benzin
  • Gewicht: 160g (ohne Pumpe), 320g (mit Pumpe)
  • Weithalsige Flasche (Tankstutzen passt hinein)

Was bringt die Zukunft?

Wie ich heute noch gehört habe, wird bereits an einer Version gearbeitet, die auch mit Gas arbeiten soll. Diese wird aber vermutlich nicht innerhalb der nächsten 12 Monate auf den Markt kommen. Eine Multifuel-Version des Muka Stove wäre aber sicherlich für einige Leute ein Kaufgrund mehr!

Fazit

Ich selbst werde nicht mehr auf die Multifuel-Version des Muka Stove warten und ihn sofort kaufen. Entweder ich bin mit Gas oder Benzin unterwegs. Gaskocher gibt es durchaus leichtere. Unter den Benzinkochern ist der Muka Stove jedoch die Nummer 1! Erwerben kannst Du den Soto – Muka Stove bei den Bergfreunden.

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Kategorie: Outdoor-Ausrüstung, Outdoor-News

Kommentare (2)

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  1. Echt nen Klasse Teil. Im letzten Jahr gab es ihn ja nur in der Vitrine, aber die „live“ Demonstration in diesem Jahr war echt überzeugend, die Details machens einfach.
    Für mich persönlich wirds trotzdem kein neuer Kocher werden, da ich zur Zeit mit Spiritus und Gas ganz zufrieden bin und auch keine Tour ansteht, bei der ich zwingend auf Benzin zurück greifen müsste. Aber wer weiß, wenn im nächsten Jahr die Multifuel Version erscheint, werde ich vielleicht doch noch schwach 🙂

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