Instant Kakao

Oft habe ich mich gefragt, was ich auf kalten Wintertouren trinken soll?!? Die meisten Heißgetränke, die man klassischer Weise mit Wasser aufsetzt, schmecken mir eher weniger oder ich trinke sie gar nicht erst. Bis ich vor kurzem über Instant Kakao aus dem Vendingbereich gestolpert bin. In diesen Kakaos ist das Milchpulver bereits enthalten, was es einem erspart das richtige Mischverhältnis zu finden.

Die Zubereitung von Instant-Kakao

Die Zubereitung des Kakaos ist relativ einfach! Man gibt je nach Sorte 3-4 Teelöffel in einen 200ml-Becher, kippt heißes Wasser darüber und rührt kurz um. Der Kakao, den man auf diese Weise anrührt, schmeckt etwas anders als die Version mit heißer Milch, jedoch nicht gerade schlechter. War sich schon mal Kakao an einem Automaten gezogen hat, der wird den Geschmack kennen.

Riesige Auswahl

Die Vendingautomaten funktionieren im Prinzip alle mit heißem Wasser. Genau dem Stoff, den man auch auf einer Tour zur Verfügung hat. Die Auswahl ist im Prinzip riesig. Auch andere Getränke gibt es in Fachgeschäften wie Automatenservice24. Viele Outdoorer haben bei der Versorgung auf Tour die klassischen Outdoor-Shops auf den Schirm. Aber wie so oft lohnt sich auch bei Heißgetränken ein Blick über den Tellerand. Neben Geld lässt sich hier vor allem auch Gewicht sparen. Mische ich Milchpulver mit gewöhnlichem Kakaopulver, dann ist dies in der Regel schwerer als die bereits fertige Mischung.

Bei der großen Auswahl an Produkten auf dem Markt ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Ich selbst habe mich bereits durch verschiedene Kakaosorten getestet:

Caprimo Choco Grün

Von der Firma Caprimo gibt es drei unterschiedliche Kakaoaromen, die nach den Farben Rot, Grün und Lila benannt sind. Caprimo Choco Grün ist im Feld der getesteten Kakaos soetwas wie der Preis-Leistungs-Sieger. Er ist relativ günstig und verspricht trotzdem eine gute Qualität.

Leo Choco Seven

Der Leo Choco Seven ist der Underdog im Testfeld. Mir hat Leo zuvor nichts gesagt, konnte im Test jedoch durch seinen kakaoigen Geschmack überzeugen. Lauf Herstellerangabe ist der Kakaoanteil hier bei 14%, was man auch schmeckt.

Van Houten VH4 & Selection

Im Jahre 1830 entwickelte Coenraad Johannes van Houten den sogenannten Dutch process, der den Kakao weniger Saur, weicher im Geschmack, wasserlöslicher und dunkler machte. Von diesem Verfahren profitieren auch heute noch viele Kakao- und Schokoladenprodukte. So ist es also nicht verwunderlich, dass die Kakaosorten VH4 und Selection mit seinen 16% Kakaoanteil des niederländischen Traditionsunternehmens Van Houten zu meinen Favoriten gehören.

Nestlé Nesquik komplett

Der bekannteste Kakao in diesem Testfeld ist der Nesquik komplett von Nestlé. Leider aber auch der gewöhnlichste. Hier fehlt mir ein wenig der Pep um ihn mi auf Tour zu nehmen. Der Nesquik ist relativ süß und schmeckt eigentlich zu jeder Gelegenheit. Leider ohne das gewisse Extra.

Fazit

Auf der nächsten, kalten Wintertour freue mich schon darauf mein Zelt aufzubauen und im inneren den eisigen Winden und dem Schnee zu trotzen. In meiner Hand wird sich dann wohl eine Tasse mit dem Van Houten Dream Choco Drink Selection befinden, der aus dieser kleinen Probefahrt durch die Welt des Kakaos überzeugt hat!

Von |2018-03-14T16:59:12+00:0021. November 2011|Outdoor Ausrüstung, Outdoor-News|5 Kommentare

Über den Autor:

Ich liebe die Weiten des nordischen Fjell und das wunderbare Panorama der Alpen. Meine bevorzugten Kategorien sind das mehrwöchige Wandern mit ultraleichtem Gepäck und alpine Touren. Außerdem findet ihr Dennis Eipel auf Google+, Twitter und Facebook.

5 Comments

  1. Friedrich 10. Oktober 2014 um 16:32 Uhr - Antworten

    Danke für den tollen tipp! Ich habe auf meiner letzten Wanderung den Nesquik-Kakao ausprobiert und bin total begeistert! Außerdem ist es bei weitem Günstiger als die Instant-Lösungen aus dem Supermarkt.

    • Dennis 27. Oktober 2014 um 14:34 Uhr - Antworten

      Deshalb habe ich ja darüber geschrieben! Ich freue mich, dass dir der Artikel weitergeholfen hat.

  2. Gustavo 14. Dezember 2015 um 14:26 Uhr - Antworten

    Genau das was ich gesucht habe! Einfach selbst abzufüllen und bereits mit der richtigen Menge an Milchpulver.

  3. Lukas 14. November 2016 um 20:33 Uhr - Antworten

    Hey Dennis,

    danke für den tollen Artikel. Hast mir echt geholfen und eigenes Rumprobieren mit Milchpulver erspart 😉

    Viele Grüße aus dem Münsterland,
    Lukas

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