Langzeittest: Vaude Infinity Jacket

| 1. Februar 2010 | Ein Kommentar

Jeder richtige Outdoorer braucht eine richtige 3-Lagen-Funktionsjacke. So oder so ähnlich habe ich zumindest vor 3 Jahren noch gedacht. Auch wenn ich heute leichtere Alternativen bevorzuge, werde ich euch einen Erfahrungsbericht meiner Vaude Infinity Jacket nicht vorenthalten, zumal ich sie für Alpine Aktivitäten immer noch benutze.

Eckdaten

  • Farbe: rot
  • Größe: L
  • Gewicht: ca. 525g
  • Membran: Event
  • Modell: 2006

Features

  • Sehr atmungsaktiv durch Event Membran
  • 3 Taschen
  • Gut regulierbare Kapuze

Die Taschen sind so angelegt, dass man sie auch mit Hüftgurt problemlos benutzen kann. Das Außenmaterial ist relativ robust und hielt auch Abschürfungen am Fels stand. Die Kapuze ließ sich stets gut regeln und der Schirm sehr flexibel ausrichten. Leider löst sich nach 3 Jahren teilweise die Membran ab oder ist einfach abgenutzt, so dass Wasser durchgedrückt wird. In meiner Version war die Reißverschlussabdeckung noch mit Druckknöpfen befestigt, wovon der obere bei extremer Kälte einfach abgebrochen ist. In der neueren Version befindet sich an der Stelle ein Klettverschluss. Zumindest ein Zeichen dafür, dass Vaude seine Produkte ständig und sinnvoll weiterentwickelt.

Auch der Schnitt ist gut gewählt um eine Daunenjacke drunter zu ziehen und dabei nicht zu weit zu sein, wenn man sie mal nur über dem Baselayer trägt. Die Ärmel sind schön lang und alle Öffnungen lassen sich gut per Einhandbedienung zuzurren.

Dafür, dass ich die Jacke so viel benutzt habe, bin ich sehr zufrieden mit der Qualität und die Abnutzungserscheinungen sind als normal einzustufen. Da das Vorjahresmodell jedes Jahr für 200 Euro angeboten wird, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für meine alpinen Unternehmungen eindeutig in der engeren Auswahl.

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Kategorie: Outdoor-Ausrüstung

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