Im Test: Exped DryPack Pro 25

| 13. März 2010 | 5 Kommentare

Klein aber fein

Der DryPack Pro 25 von der Firma Exped gehört eindeutig zu meinen Lieblingen. Er ist nicht nur ein idealer Daypack, sondern auch ein guter Rucksack für eine Wochenendtour. Eigentlich habe ich den Rucksack geholt, damit meine Freundin ihren Teil der Ausrüstung schleppen kann und ich den gemeinsamen Teil: Kocher, Zelt usw. in meinen Rucksack stecken kann. Als ich den Pack jedoch ausgepackt habe musste ich direkt testen, ob ich ihn auch solo auf einer Wochenend-Tour tragen könnte. Zu meiner eigenen Verwunderung musste ich feststellen, wie viel Platz man doch in einem 25 Liter Sack hat. Trinkflasche in die Isomatte gerollt und außen dran. Fertig ist der Rucksack für ein Wochenende.

Datenblatt

  • Farbe: charcoal grey-granite grey
  • Volumen: 25 Liter
  • Material: PU-beschichtetes Taffetanylon und TPU-Film laminierter Polyesterstoff im Bodenbereich
  • Gewicht: 270g + 30g Hüftgurt (300g Hersteller)
  • wasserdicht
  • minimaler Hüftgurt
  • Sichtfenster im Rückenbereich
  • Gummizughalterung

Fazit

Zu einer Wochenendtour mit dem Drypack Pro 25 würde ich nur raten, wenn der Rest der Ausrüstung stimmt und der Träger schon Erfahrungen damit gesammelt hat. Ansonsten ist er jedoch uneingeschränkt als leichter, vollkommen wasserdichter Daypack zu empfehlen.

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Kategorie: Outdoor-Ausrüstung

Kommentare (5)

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  1. Rio sagt:

    Sieht prima aus.
    Durchaus ein schönes Teil ohne Schnickschnack.
    Mir gefällt die Sichtbarkeit des Inhalts und der Rollverschluss.
    Werde ich mir mal näher ansehen.

    Besten Gruß, Rio

  2. Helmut sagt:

    Und wie ist das mit dem schwitzenden Rücken? Ist Deine Trageerfahrung auch länger als nur für einen kurzen Gipfelsturm, eine Tageswanderung zum Beispiel? Wie klein kann man den zusammenrollen? Als Rucksack im Rucksack bei grösseren Touren oder als Ergänzungsteil bei einer Städtereise könnte das sinnvoll sein. Scheint eine sehr gute Alternative zum 270g leichten GOLITE ION zu sein und ist zwar schwerer als der nur 70g leichte Sea to Summit Ultra-Sil Day Pack, aber eben wasserdicht und ohne Zippverschluss.
    Mit sonnigem Gruß, Helmut

  3. Hallo Helmut,
    meine Erfahrung im Dauertragen beschränkt sich auf ein verlängertes Wochenende. Der Rücken wird bei mir immer nass. Auch ohne Rucksack 😉 Also bin ich dafür wohl nicht der geeignete Tester. Zu meinem GoLite Pinnacle kann ich jedoch keinen Unterschied feststellen. Eher angenehmer, da die Rückenfläche geringer ist.
    Da es keine steifen Teile gibt, lässt der Pack sich auch prima zusammenrollen. Allerding sollte man ihn dann mit dem bereits montierten Gummizug fixieren, sonst springt er wegen der Rückenpolsterung wieder in den Ausgangszustand.
    Bei mir war er auch als Ion Alternative gedacht. Gerade weil er wasserdicht ist und außen mehr Befestigungsmöglichkeiten bietet.

    MfG Dennis

  4. H. Döhler sagt:

    Ich habe die Pro 15l Version mit 3,x kg für eine Woche UL Radtour im Hochsommer 2010 genutzt.

    Durch die geringe und rutschfeste Rückenauflage perfekter Sitz auf dem Rennrad bei minimales schwitzen. Bin damit problemlos 185km Etappen gefahren.

    Als Rücken-Polster diente eine leichte, gefaltete Sitzunterlagen.
    Die Gumizughalterung fixierte hinten ein TN Zelt und obendrauf eine beschichtete Alu-Matte perfekt, auch auf schnellen Abfahrten.

    Fazit: Schön klein für alles zum anziehen und schlafen.
    Selbst meine Sanuk Sneakers passten rein und stabilisierten die Rucksackrückseite.

    Als Alltagsrucksack ist er mir zu schade und versuche es „für Arbeit & Einkaufen oder Laufen“ mal mit dem Golite ION 25l, der hängt mehr wie ein Sack und hat Reißverschluß.

    Trotzdem für UL-Touren nur exped drypack!

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