Ultraleichte Regenbekleidung: Dri Ducks

Dri Ducks JackeJeder der schonmal bei strömenden Regen auf Tour war kennt das Problem. Man möchte unter keinen Umständen nass werden und zieht seine 300 Euro teure Hardshell-Jacke über um nach der nächsten Steigung festzustellen, dass die hochgelobte Atmungsaktivität nichts weiter als schnödes Marketinggewäsch war. Doch nun kommt die Lösung all eurer Probleme also haltet euch fest:

Die Dri Ducks

Mit unter 30 Euro für ein Set aus Jacke und Hose sind die Dri Ducks das Non-Plus-Ultra der Funktionsbekleidung. Sie sind super leicht, atmungsaktiver als alle Hardshells, die ich kenne und dazu auch noch wasserdicht, was man von meiner Vaude Jacke mit Event-Membran nicht behaupten kann. Der einzige mir bekannte Nachteil der Dri Ducks ist ihr aussehen. Die Klamotten wirken nunmal wie ein bunter Sack Kartoffeln am Körper. Wer jedoch rein auf Funktion und Gewicht setzt, wird große Freude an diesen genialen Stücken haben.

Robust?!

Hier gibt es von mir ein klaren Jein. Auf der einen Seite halten die Dri Ducks bei mir schon eine ganze Weile und bleiben vor Allem auch noch dicht. Auf der anderen Seite sind die Dri Ducks ein bisschen feuerempfindlich und auch nicht besonders abriebfest, weshalb ich sie nicht zum Klettern verwenden würde.

Dri DucksDie Regenjacke

Die Regenjacke ist sehr weit geschnitten und sieht absolut verboten aus. Wenn ich mir mal ein neues Exemplar kaufen werde, wird dieses 1-2 Größen kleiner ausfallen. Die Kapuze wird mit einem einfachen Kordelzug geschlossen und eingestellt. An den Enden der Ärmel ist ein Gummizug eingenäht, der für einen sicheren Abschluss sorgt. Der Frontreißverschluss ist durchgehend und neigt ab und zu zum Klemmen. Über dem Reißverschluss liegt eine kleine

Abdeckleiste, welche von starkem Wind aufgeklappt werden kann. Insgesamt ist die Jacke sehr Lang geschnitten und bietet somit auch untenherum noch viel Schutz.

Die Regenhose

Ich muss ehrlich gestehen, dass die Hose bei mir kaum im Einsatz war, da die Jacke sehr lang geschnitten ist und mich die Nässe an den Beinen nie wirklich gestört hat. Die Hose wird von einem Gummibund gehalten, der so gut wie jedem passen sollte. Auch die Hose ist eher weit geschnitten, was den Vorteil hat, dass man mit leichten Halbschuhen hineinschlüpfen kann.

Das Gewicht

  • Jacke: 160g
  • Hose: 116g
Dri Ducks mit Brandloch

Brandloch

Fazit

Unter 30 Euro für eine komplette Regenbekleidung? Da kann man einfach nichts falsch machen. In meinen Augen sind die Dri Ducks die absolut sinnvollste Regenbekleidung auf dem Markt. Wenn sie mal Kaputt gehen sollten, schmerzt das auch nicht im Geldbeutel. Unter normal Umständen jedenfalls leben meine Dri Ducks mindestens genauso lange wie eine teure Hardshell.

Von | 2018-03-14T16:59:13+00:00 26. Oktober 2010|Outdoor Ausrüstung, Outdoor-News|7 Kommentare

Über den Autor:

Ich liebe die Weiten des nordischen Fjell und das wunderbare Panorama der Alpen. Meine bevorzugten Kategorien sind das mehrwöchige Wandern mit ultraleichtem Gepäck und alpine Touren. Außerdem findet ihr Dennis Eipel auf Google+, Twitter und Facebook.

7 Comments

  1. Marcel | ausgeruestet.com 1. November 2010 um 14:59 Uhr - Antworten

    Dri Ducks hatte ich schon fast wieder vergessen, bin ja eigentlich auch überzeugter Poncho Träger, aber manchmal ist so ne Regenkombi doch praktischer als nen flatternder Umhang.
    Die Einwände bzw. Skepsis gegenüber teuren Hardshells teile ich mit dir, wird also doch mal Zeit dir DriDucks auszuprobieren.

    • Dennis 2. November 2010 um 15:12 Uhr - Antworten

      Die Dri Ducks sind einfach unschlagbar. Wenn es die in einem körperbetonterem Schnitt gäbe und mit schöneren Farben, würden sich die Dri Ducks wahrscheinlich auch mehr durchsetzen. So siegt bei vielen halt die Eitelkeit.

  2. Freshman 14. November 2010 um 22:03 Uhr - Antworten

    Die Dri Ducks mögen vielleicht gut sein, sehen aber zu abgespaced aus. Ich zieh dich nicht an.

    greets freshman

  3. mang 21. April 2011 um 11:28 Uhr - Antworten

    ich find die Jacke von Löffler besser – war zumindest trockener nach einem regenschauer als die dri duck

    • Dennis 21. April 2011 um 11:43 Uhr - Antworten

      Welches Modell hast du denn? In der Regel sind die Jacken von Löffler allerdings teurer und schwerer 😉 Nass wurde ich unter den Dri Ducks nie…

  4. bruggi 28. Februar 2014 um 09:24 Uhr - Antworten

    was für eine größe würdest du bei ca. 1,73 und eher sportlicher figur denn empfehlen?
    Hätte in Richtung Medium tendiert, aber dank deiner Angaben zur Größe könnte ja auch Small was für mich sein.

    Kennst zufällig noch jemand Bezugsquellen für die Dinger? Bin bis jetzt nur bei ebay auf einen Versender gestoßen der aus usa versendet.

    lg

    • Dennis 28. Februar 2014 um 15:32 Uhr - Antworten

      Ich würde dir auf jeden Fall S empfehlen! Die Mediums sind immer noch recht groß und weit geschnitten. Was die Bezugsquelle angeht, weiß ich auch nicht mehr. Ich habe mir damals einen Vorrat zurechtgelegt, als der deutsche FroggToggs-Shop dicht gemacht hat.

Hinterlassen Sie einen Kommentar