C2C Sweden 2014 – Die Vorbereitung

| 17. Februar 2014 | Keine Kommentare
C2C Start

C2C Sweden 2013

Wer meinen Reisebericht vom Coast2Coast Sweden 2013 gelesen hat, der weiß auch, dass ich mit dem Trail noch eine Rechnung offen habe. Doch in diesem Jahr wird einiges anders laufen, als im letzten Jahr. Ich werde auf der Wanderung von der Ostküste zur Westküste Schwedens ein paar Experimente machen, die ich vielleicht jetzt schon ankündigen kann. Leider treiben diese Experimente mein Rucksackgewicht ein wenig in die Höhe. Das ist aber ein Preis, den ich gerne bereit bin zu zahlen.

Umstieg auf Quilts

Schon seit längerem spiele ich mit dem Gedanken auf Quilts umzusteigen. Weniger aus Gewichtsgründen, als viel mehr wegen der Flexibilität. Ich stelle mir einen Quilt einfach viel bequemer vor, als einen engen Schlafsack. Außerdem habe ich meine Schlafsäcke bei wärmeren Temperaturen eh immer als Decke verwendet. Der Umstieg ist also nur konsequent. Dass es dabei noch etwas leichter wird ist halt ein netter Bonus!

Hammock

Wenn ich es noch schaffe mir bis Mai ein Hammock zu organisieren, werde ich auch hier einen Versuch wagen. Letztes Jahr beim C2C habe ich ein mal in Pouls Hammock gelegen, was gar nicht so unbequem war. Auch hier spart man nicht wirklich Gewicht ein. Dafür hat man aber einen enormen Komfortgewinn. Nicht selten habe ich Poul beneidet, wenn er seine Hängematte aufgehängt hat um darin zu chillen. Auch die immer vorhandene Sitzgelegenheit bedeutet einen enormen Komfortgewinn. Da es in Südschweden nun wahrlich keinen Baummangel gibt, wird das die perfekte Testtour.

Mobiles Büro

Da sich auch Privat einiges bei mir getan hat und im Mai wohl eine Menge Arbeit auf mich zukommt, werde ich bei dieser Tour nicht auf mein Tablet verzichten können. Ich nutze dieses unterwegs um E-Mails zu bearbeiten, Analysen zu tätigen und auch um diesen Blog hier mit Informationen live vom Trail zu füttern. Dazu benötige ich allerdings auch eine Menge Strom. Diesen werde ich mit einem Solarpanel und Akkupack aufrecht erhalten um wirklich Autark unterwegs zu sein. Da einige der Etappen wirklich lang werden, kann ich es mir nicht leisten täglich mehrer Stunden nach einer Steckdose ausschau zu halten und meine Akkus daran zu laden. Insgesamt trage ich dann knappe 1700 Elektronik mit mir herum. Die Alternative wäre ein Verzicht auf das Event C2C 2014 gewesen. Da sehe ich das zusätzliche Gewicht doch lieber als Training und freue mich auf die Wanderung.

Digitale Karten

Wenn ich eh schon ein Tablet mit mir herumtrage, dann kann ich auch gleich eine GPS-App installieren und mir den Trail darauf laden. Schon letztes Jahr habe ich für meine Karten einen Amazon Kindle benutzt. Dieses Jahr gehe ich noch einen Schritt weiter, werde mir aber als Backup noch Papierkarten ausdrucken. Die passenden Quellen habe ich ja erst vor kurzer Zeit hier genannt.

Alles in Allem werde ich wohl keine neuen Leichtgewichtsrekorde aufstellen, aber durchaus auf ein paar Gebieten persönliches Neuland betreten. Gerade die Praxistauglichkeit meines mobilen Büros interessiert mich am meisten. Wenn das System funktioniert, würde dies bedeuten, dass ich noch öfter raus kann als zuvor! Für ein verlängertes Wochenende kann man dieses System sicherlich noch großzügig abspecken!

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Kategorie: Outdoor-News

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