Packlisten erstellen

| 22. Januar 2012 | Keine Kommentare

Packlisten gehören zu den wichtigsten Tools, die man bei der Vorbereitung und Planung braucht. Wenn ich meine Touren ohne Packliste planen würde, dann vergesse ich garantiert ein wichtiges Teil oder nehme zu viele unnütze Teile mit.

Wichtige Angaben in Packlisten

  • Name des Gegenstandes: Dieser Punkt erklärt sich wohl von selbst. Wenn ich nicht weiß, worum es sich handelt, sind alle anderen Angaben überflüssig.
  • Gewicht: Was wiegt der Gegenstand? Das Gewicht brauche ich um zu erkenne, wie schwer der Rucksack letztendlich wird. Außerdem hilft mir eine Gewichtsangabe bei der Optimierung meiner Packliste. Evtl. bekommt man ja mit einer anderen Kombination von Ausrüstungsstücken ein günstigeres Endgewicht. Ohne Gewichtsangaben könnte man dies nicht überprüfen.
  • Aufbewahrungsort: Trage ich die Daunenjacke überwiegend im Rucksack oder am Körper? Auch dies spielt eine wichtige Rolle. Schließlich ist der Platz im Rucksack begrenzt. Außerdem fühlen sich 500g im Rucksack anders an, als 500g am Körper. Bin ich gar mit einer Pulka oder dem Fahrrad unterwegs, ist dieser Punkt noch wichtiger.
  • Anmerkungen: Auch ein Feld, in dem man für sich selbst und für andere Anmerkungen und Überlegungen aufschreiben kann ist nicht zu verachten. Es hilft dabei Missverständnisse zu vermeiden oder Unsicherheiten aufzuzeigen.

Wie erstelle ich eine Packliste?

Die einfachste und am häufigsten genutzte Variante eine Packliste zu erstellen ist wohl eine Excel-Tabelle. Hierfür braucht man relativ wenig Kenntnis und es gibt eine Vielzahl vorgefertigter Lösungen im Internet. In der Vergangenheit habe ich gelegentlich die Vorlage von Ausgeruestet.com genutzt. Diese erhält bereits alle wichtigen Infos und gibt am Ende einige Hilfreiche Graphen und Werte aus.

Wenn man etwas mehr Flexibilität benötigt und etwas Geschick im Umgang mit Excel hat, dann sollte man sich einfach selbst so eine Vorlage erstellen.

Es gibt auch genügend Online-Datenbanken, in denen man seine Ausrüstung eintragen kann um dann aus diesem Pool seine Packlisten zu generieren. Mir persönlich haben diese alle nicht 100% zugesagt, weshalb ich gerade ein ähnliches Tool für meinen Blog entwickle. Dazu gibt es dann mehr, sobald das Tool fertig ist.

Wie nutze ich die Packliste?

Ganz wichtig ist es, dass man wirklich jedes Ausrüstungsstück genau abwiegt. Herstellerangaben weichen oft genauso weit ab, wie Schätzungen und führen am Ende nur dazu, dass ihr nicht genau wisst, wie viel man sich auf den Rücken buckelt.

Ich erstelle in der Regel zuerst eine Packliste mit einem groben Setup. Dieses wird dann nach und nach verfeinert und überarbeitet. Dazu stelle ich die Packlisten auch immer mal wieder zur Diskussion. Oft bringen einen Freunde, Blogleser oder Online-Communities auf Dinge, die man selbst nie in Erwägung gezogen hätte.

Wenn die Packliste letztendlich steht, hat sie noch eine ganz praktische Funktion. Ich kann beim Packen einfach alles abhaken, während ich es in den Rucksack stecke. So stelle ich sicher, dass ich auch garantiert nichts wichtiges vergesse.

Zu guter letzt binde ich die Packliste dann in den Tourenbericht ein, sofern ich einen schreibe. Damit können andere Interessenten einsehen, welches Equipment ich für die Tour benutzt habe und selbst Anregungen Sammeln.

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Kategorie: Wissen

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