Trail Designs – Caldera Keg F

| 7. Februar 2010 | 8 Kommentare

Auf der Suche nach einem neuen, ultraleichten Kocher bin ich durch Zufall auf den Caldera Keg F der Firma Trail Designs gestoßen. Da ich selbst handwerklich nicht so begabt war der vorprogrammiert. Zumal der Preis von 48,95€ für ein komplettes Kochersystem auch nicht gerade hoch ist.

Das außergewöhnliche am Caldera Keg ist, dass man als Topf nicht etwa einen der gängigen Aluminium- oder Titantöpfe nimmt, sondern eine handelsübliche große Bierdose. Zum einen ist diese günstig nachzukaufen, zum anderen nutzt man eine sehr persönliche Form des Recycling. Dumm nur, wenn man wie ich keinen Alkohol trinkt.

Trotzdem ist die Dose für mich eine super alternative, die sehr leicht ist und zum Erhitzen von Wasser allemal ausreicht. In den USA erfreut sich diese Form des UL-Kochens großer Beliebtheit, warum soll der Trend also nicht überschwappen?

Der Kocher selbst ist aus einer Pepsidose gefertigt. Die Löcher außen dienen lediglich der Luftzufuhr. Vergast wird in den auf dem Bild gut zu sehenden inneren Löchern. Optimal also um die schmale Bierdose damit zu erhitzen.

Der Windschutz dient zum einen als Ständer für die Dose (den Topf), zum anderen speichert er die Wärme, die vom Kocher ausgeht. Was mir negativ aufgefallen ist, ist die Verstärkung aus Titan am Windschutz. Wenn der Windschutz komplett zusammen gesteckt wird, dann drückt die ober Spitze des Titans in die Dose und diese nimmt Schaden. Entweder man versucht die Spitze vorsichtig mit einer Zange wegzubiegen oder man guckt, dass die innere Führungsschiene immer zwischen Dose und Titan liegt.


Lieferumfang:

  • Kocher
  • 750ml Dose
  • Windschutz
  • Spiritusflasche mit Dosierkappe
  • Messbecher
  • Cozy
  • Gummiband zum Schutz beim anpacken der heißen Dose
  • 2. Gummiband falls die Dose mit der eingebauten Falz kaputt geht, kann man z.B. eine Faxe-Dose auf dem Windschutz damit fixieren.
  • Deckel
  • Gebrauchsanweisung

Der Gebrauch ist eigentlich selbstklärend. Allerdings sollte man darauf achten den Spiritus genau zu dosieren, da man den Kocher in der Regel ausbrennen lässt. und nicht wie beim Trangia mit einem Deckel verschließt um den Rest ein anderes Mal zu verwenden. Dafür wird schließlich der Messbecher mitgeliefert. Ich verwende meist 20 bis 25 ml für einen halben Liter Wasser. Das muss aber jeder für sich selbst ausprobieren, da gerade die Umgebungs- und Wassertemperatur auch eine Rolle spielt.

Last but not least:

Mit einem Gewicht von 184g incl. allem Zubehör (Cozy, Spiritusflasche, Messbecher….) mein neuer Favorit in der Sammlung von Kochern. Im Internet habe ich schon einige leichtere Aufbewahrungsmöglichkeiten gefunden, allerdings gefällt mir die Schraubbox sehr gut, da ich sie noch als 2 zusätzliche Becher/Tassen nutzen kann.

Hier noch ein Youtube-Video, welches den Kocher in Betrieb zeigt:

Er hat beim wiegen den Spiritus schon drin 😉

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Kategorie: Outdoor-Ausrüstung

Kommentare (8)

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  1. Ultraleicht-Awards 2010 – Die UL-Gemeinde stimmt ab | Fastpacking | 8. Januar 2011
  1. Er ist ja gekauft 😉 Aber falls du den Bericht meinst: Danke!

    Bin leider kein begnadeter Fotograf/Autor, aber ich gebe doch gerne meine Erfahrungen weiter…
    … Dein Blog ist aber auch ganz nett 😉

  2. wooki sagt:

    ja meinte ich 🙂

    vielen dank! Wenn du nix dagegen hast würd ich dich in meinen Blogroll übernehmen.

  3. Gerne 🙂 Ich verlinke dich auch gerne zurück 😉

  4. Anonymous sagt:

    Ich suche immernoch nach einem Ersatz für meinen Fosters-Keg :-‚(

  5. Silvio sagt:

    Schöner Artikel. Ich spiele auch grade mit dem Gedanken mir einen neues Kochsystem zuzulegen.

  6. Dennis sagt:

    Der Caldera Keg von Trail Designs ist halt ein schöner leichter Kocher! Ich kann ihn nur empfehlen!

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