Litemarker – Kleine Alleskönner im Test

In letzter Zeit habe ich viele unterschiedliche Lichtquellen ausprobiert. Die innovativste Lichtquelle, die mir dabei unter die Finger gekommen ist, sind die Litemarker. Diese zeichnen sich besonders durch ihre Vielseitigkeit und Einfachheit aus. Als Litemarker bezeichnet man kleine LED-Einheiten, die sich durch einen Dreh aktivieren, aber auch wieder deaktivieren lassen. An jedem Litemarker befindet sich außerdem ein Magnet, mit sich dieser problemlos auf vielen Gegenständen befestigen lässt. Der Magnet lässt sich Problemlos vom Litemarker entfernen, sodass man die Litemarker auch auf Stoffen oder organischem Material wie Blättern ohne Probleme befestigen kann, indem man diese einfach zwischen Magnet und Marker klemmt.

Die Litemarker im Einsatz

Für diese kleinen LED-Lampen gibt es sicherlich unzählige Einsatzzwecke, von denen ich die wichtigsten hier einmal aufzählen will:

  • Zeltlampe – Indem man den Magnet auf die Außenseite des Zeltstoffes legt und den Litemarker von unten als Gegenpart befestigt, hat man eine minimale Beleuchtung im Zelt, die locker dazu ausreicht etwas zu Kochen oder sich grob zurechtzufinden.
  • Minimalistische Stirnlampe – Nach dem gleichen Prinzip lassen sich die Marker an der Mütze, einer Cap oder ähnlichem befestigen und ergeben somit eine ultraleichte Stirnlampe für kurze Distanzen. Sicherlich ist die Leuchtkraft nicht ausreichend, um einen Weg auszuleuchten, jedoch gut genug um damit am Lager oder im Zelt zu hantieren.
  • Sichtbarkeit erhöhen – Wenn man Abens an einer einsamen Landstraße entlangwandert oder auch in der Stadt joggt, kann man mit den Litemarkern seine Sichtbarkeit gegenüber anderen Teilnehmern im Straßenverkehr deutlich erhöhen. Dazu bringt man die Litemarker einfach mit Hilfe des Magnetes an der Kleidung an. Somit wird auch die im Wald unauffällige Wanderkleidung gut sichtbar.
  • Markierung von Gegenständen & Orten – mit den Litemarkern lassen sich wichtige Gegenstände, die man evtl. in der Nacht brauchen könnte markieren. Auch lassen sich Orte oder gar ganze Wege mit den kleinen LED-Markern kennzeichnen.

Spezifikationen

  • Gewicht: 4g (incl. Magnet)
  • Leuchtzeit: ca. 24h
  • Sichtweite: ca. 1,5km
  • Leuchtfarben: grün, rot (weitere in Planung)

Litemarker

Make your own Gear

Die Litemarker bieten außerdem unzählige Ansätze für MYOG-Projekte. Mal abgesehen von den schon erwähnten Befestigungsmöglichkeiten lassen sich die kleinen LED-Marker auch einfach auf einem Reiszwecken befestigen und können somit auf jeglichem Material angebracht werden, auf denen ein Reiszweck hält. Auch eine ganze Reihe Klebemöglichkeiten sind gegeben. So empfiehlt litemarker.com:

Wenn die Oberfläche hart und nicht zu durchstechen ist, hilft UHU Patafix. Die kleinen Knetbällchen haften wie Gift und lässt sich an den meisten Flächen spurlos entfernen, sowie oft wiederverwenden.

Für weitere Vorschläge wie man die kleinen Biester verwenden könnte bin ich gerne offen. Für mich jedenfalls machen die Marker nun einen festen Bestandteil in der Packliste aus, was sicherlich nicht so schwer ins Gewicht fällt 😉

Von | 2017-07-18T13:37:02+00:00 7. Juni 2011|MYOG|7 Kommentare

Über den Autor:

Ich liebe die Weiten des nordischen Fjell und das wunderbare Panorama der Alpen. Meine bevorzugten Kategorien sind das mehrwöchige Wandern mit ultraleichtem Gepäck und alpine Touren. Außerdem findet ihr Dennis Eipel auf Google+, Twitter und Facebook.

7 Kommentare

  1. Sascha Duus 7. Juni 2011 um 23:53 Uhr - Antworten

    nette und coole kleine Biester.
    Wo kann man die denn beziehen ?
    2-3 im Gepäck tun doch nicht weh,
    können aber sehr hilfreich sein.

    LG aus Oslo
    Sascha

    • Dennis 8. Juni 2011 um 09:35 Uhr - Antworten

      Das ist echt mal ein lustiger Zufall 😀 Dein Bericht ist echt gut geworden. Ich wohne leider noch in einer Baustelle und musste auf der Treppe schreiben. Beim Schreiben habe ich mich ständig gefragt, warum Marcel noch nichts darüber geschrieben hat 😉

  2. Litemarker – LED-Markierung für Jäger : Jagdideen 24. Mai 2012 um 13:58 Uhr - Antworten

    […] Viele weitere Ideen zur Verwendung findet man hier: Ausgeruestet.com – Litemarker-Test Outdoor-Blog.com – Litemarker-Test […]

  3. Jens 15. Dezember 2017 um 09:35 Uhr - Antworten

    Ich habe mir eine Taschenlampe zugelegt, als ich für ein halbes Jahr in Finnland gewohnt habe. Wer denkt, dass er Dunkelheit kennt, soll mal probeweise dort wohnen. So ein Schwärze hatte ich noch nicht gesehen. Es wird früh dunkel und wenn man rausgehen will, um die Heizung draußen anzustellen (um ein warmes Bad zu nehmen) und dann durch die Dunkelheit UND den Schnee tapst, ist man für eine Lampe mit Power dankbar! Eine Litemarker stand bei mir auf dem Wunschzettel, aber die Lieferzeit nach Finnland war zu lang. Stattdessen ist es dann die Peli 2750 geworden mit 193 Lumen und 98m Leuchtkraft.
    Mit 90 wäre es mir einfach zu dunkel draußen gewesen.
    Grüße

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