Litemarker – Kleine Alleskönner im Test

| 7. Juni 2011 | 6 Kommentare

In letzter Zeit habe ich viele unterschiedliche Lichtquellen ausprobiert. Die innovativste Lichtquelle, die mir dabei unter die Finger gekommen ist, sind die Litemarker. Diese zeichnen sich besonders durch ihre Vielseitigkeit und Einfachheit aus. Als Litemarker bezeichnet man kleine LED-Einheiten, die sich durch einen Dreh aktivieren, aber auch wieder deaktivieren lassen. An jedem Litemarker befindet sich außerdem ein Magnet, mit sich dieser problemlos auf vielen Gegenständen befestigen lässt. Der Magnet lässt sich Problemlos vom Litemarker entfernen, sodass man die Litemarker auch auf Stoffen oder organischem Material wie Blättern ohne Probleme befestigen kann, indem man diese einfach zwischen Magnet und Marker klemmt.

Die Litemarker im Einsatz

Für diese kleinen LED-Lampen gibt es sicherlich unzählige Einsatzzwecke, von denen ich die wichtigsten hier einmal aufzählen will:

  • Zeltlampe – Indem man den Magnet auf die Außenseite des Zeltstoffes legt und den Litemarker von unten als Gegenpart befestigt, hat man eine minimale Beleuchtung im Zelt, die locker dazu ausreicht etwas zu Kochen oder sich grob zurechtzufinden.
  • Minimalistische Stirnlampe – Nach dem gleichen Prinzip lassen sich die Marker an der Mütze, einer Cap oder ähnlichem befestigen und ergeben somit eine ultraleichte Stirnlampe für kurze Distanzen. Sicherlich ist die Leuchtkraft nicht ausreichend, um einen Weg auszuleuchten, jedoch gut genug um damit am Lager oder im Zelt zu hantieren.
  • Sichtbarkeit erhöhen – Wenn man Abens an einer einsamen Landstraße entlangwandert oder auch in der Stadt joggt, kann man mit den Litemarkern seine Sichtbarkeit gegenüber anderen Teilnehmern im Straßenverkehr deutlich erhöhen. Dazu bringt man die Litemarker einfach mit Hilfe des Magnetes an der Kleidung an. Somit wird auch die im Wald unauffällige Wanderkleidung gut sichtbar.
  • Markierung von Gegenständen & Orten – mit den Litemarkern lassen sich wichtige Gegenstände, die man evtl. in der Nacht brauchen könnte markieren. Auch lassen sich Orte oder gar ganze Wege mit den kleinen LED-Markern kennzeichnen.

Spezifikationen

  • Gewicht: 4g (incl. Magnet)
  • Leuchtzeit: ca. 24h
  • Sichtweite: ca. 1,5km
  • Leuchtfarben: grün, rot (weitere in Planung)

Litemarker

Make your own Gear

Die Litemarker bieten außerdem unzählige Ansätze für MYOG-Projekte. Mal abgesehen von den schon erwähnten Befestigungsmöglichkeiten lassen sich die kleinen LED-Marker auch einfach auf einem Reiszwecken befestigen und können somit auf jeglichem Material angebracht werden, auf denen ein Reiszweck hält. Auch eine ganze Reihe Klebemöglichkeiten sind gegeben. So empfiehlt litemarker.com:

Wenn die Oberfläche hart und nicht zu durchstechen ist, hilft UHU Patafix. Die kleinen Knetbällchen haften wie Gift und lässt sich an den meisten Flächen spurlos entfernen, sowie oft wiederverwenden.

Für weitere Vorschläge wie man die kleinen Biester verwenden könnte bin ich gerne offen. Für mich jedenfalls machen die Marker nun einen festen Bestandteil in der Packliste aus, was sicherlich nicht so schwer ins Gewicht fällt 😉

Ich habe dieses Produkt vom Hersteller für einen Test erhalten. Diese Tatsache wirkt sich jedoch nicht auf den Test aus. Alle Tests und Produktvorstellungen auf diesem Outdoor Blog werden nach besten Wissen und Gewissen geschrieben.

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Kategorie: MYOG, Outdoor-Ausrüstung

Kommentare (6)

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  1. nette und coole kleine Biester.
    Wo kann man die denn beziehen ?
    2-3 im Gepäck tun doch nicht weh,
    können aber sehr hilfreich sein.

    LG aus Oslo
    Sascha

    • Dennis sagt:

      Das ist echt mal ein lustiger Zufall 😀 Dein Bericht ist echt gut geworden. Ich wohne leider noch in einer Baustelle und musste auf der Treppe schreiben. Beim Schreiben habe ich mich ständig gefragt, warum Marcel noch nichts darüber geschrieben hat 😉

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